Gilda mit Rita Hayworth - SZ Cinemathek Traumfrauen
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Hayworth hatte das gewisse Etwas.
• • • • •   (bewertet mit 5 von 5 Punkten)

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(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)    Rezension bezieht sich auf: Gilda mit Rita Hayworth - SZ Cinemathek Traumfrauen (DVD) Als junge Studentin las ich erstmals von der Schauspielerin Rita Hayworth bei dem argentinischen Schriftsteller Manuel Puig und hier in seinem Roman " Verraten von Rita Hayworth ". Puig zeigt die Abhängigkeit lateinamerikanischer Mittelschichten von Hollywood- Filmstars am Beispiel des Sexsymbols der 1940er Jahre Rita Hayworth.
Diese Diva war in Argentinien besonders beliebt wegen des vorliegenden Filmes " Gilda ", dessen Haupthandlung in Argentinien spielt, aber auch, weil sie in vierter Ehe mit dem populären argentinischen Sänger Dick Haymes verheiratet war.
Es war für mich ein Erlebnis nun endlich diese Frau auf der Leinwand zu sehen. Hayworth hat das gewisse Etwas. Auf mich wirkt sie wie Katharine Hepburn und die junge Marilyn Monroe in einer Person.

John Farrell( Glenn Ford) ist die rechte Hand des Besitzers eines illegalen Spielsalons, dessen Name Ballin Mundson ( George Macready) ist. Mundson hat in seinen Ferien die bildschöne Tänzerin Gilda ( Rita Hayworth) geheiratet und möchte , dass Farell dieses Goldstück, das alle Männer verrückt macht, fortan bewacht.
Dieser kennt die leicht frivole Gilda aus früheren Jahren, hatte einst eine Liebesaffäre mit ihr und hasst sie seitdem. Auch Gilda ist ihrem ehemaligen Liebhaber nicht wohl gesonnen, gleichwohl versucht sie Farell immer wieder zu verführen. Dieser bemüht sich standhaft zu sein, weil er seinem Boss gegenüber loyal bleiben möchte. Wie sich die Film-Handlung weiterentwickelt, wird nicht verraten..., nur soviel Hass und Liebe sind bekanntermaßen Emotionen, die mitunter nah beieinander liegen.
Bemerkenswert ist eine Tanzszene Gildas, während der sie sich hocherotisch im langen Abendkleid auf der Tanzfläche räkelt und ihre Handschuhe ganz gemächlich vom Arm und schließlich von der Hand abstreift, sowie ferner ihr Collier lasziv vom Hals nimmt. Diese Szene ist extrem sinnlich, weil sie nur mit Andeutungen arbeitet, aber in der Fantasie des Betrachters bereits die völlige Entblößung der Schönen möglich macht.
Die selbstbewusste Gilda lässt die Männer um sie herum sehr winzig erscheinen. Deren Machoallüren wirken allesamt ein wenig lächerlich, wenn sie die Jungs- keineswegs mit kühlem Blick - abserviert. Sie ist nicht käuflich. Dies spüren die Herren der Schöpfung und das führt dazu, dass sie ihren Jagdinstinkt voll ausleben. Eine solche Frau kann man nicht dominieren. Man muss sie lieben, um von ihr erhört zu werden.
Eine Lektion, die gelernt sein will.

Die Ton - und Bildqualität sind o.k.

Empfehlenswert!
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 15. Mai 2008
Kundenrezensionen:
3. Hayworth hatte das gewisse Etwas. (die aktuell angezeigte Rezension)
2. RITA HAYWORTH - SUPERSTAR !!!
1. Fatale Liebe
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